Krankheiten und Schädlinge

Nach den Artikeln über Bodenkunde und Wachstumsfaktoren sowie die verschiedenen Düngestoffe, die Pflanzen für einen möglichst großen Ertrag benötigen, möchte ich Ihnen nun Informationen über DIE BIOLOGISCHE BEKÄMPFUNG ALLER KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE geben.

Es ist nämlich zurzeit sehr gut möglich, die Nachteile der Chemie mit der biologischen Herangehensweise auszugleichen, da zahlreiche Naturprodukte toxische (= giftige) Eigenschaften besitzen, von denen die Reststoffe nach einigen Tagen von der Natur wieder abgebaut werden. Mit diesen Produkten kann man sehr gut Insekten, Schimmelpilze, Älchen, Eier und Larven vermeiden und bekämpfen, und wie Sie wissen, ist es besser zu vermeiden als zu behandeln. Außerdem ist die Behandlung mit natürlichen Pflanzenschutzmitteln kostengünstiger.

Die biologische Herangehensweise umfasst eine Synthese (Verbindung und Zusammenfügung) aus drei Ökosystemen, nämlich: dem Boden, den Wurzeln und der Pflanze.

Probleme mit Wachstum, Krankheiten und Schädlingsbefall an den Pflanzen können nicht losgelöst von der Bodensituation betrachtet werden (siehe Bodenkunde).

Eier, Erdflöhe und Thrips-Larven sowie die Fruchtfliege (Scaria), die die so sehr gefürchtete Stängelfäulnis (Verwelkungskrankheit) verursachen, entwickeln sich im Boden, während die Insektenpuppen und die ausgewachsenen Insekten in den Pflanzen leben und dort Schaden verursachen können.

Wurzeltausendfuß, Älchen und Kellerasseln (diese fressen die Wachstumspunkte von neuen Wurzeln ab) leben nur im Boden; für diese Schädlinge ist das Schädlingsbekämpfungsmittel Granulaat sehr gut geeignet.Krankheiten und Schädlingsbefall entstehen immer dann, wenn wieder ein einschränkender Faktor im Anbau oder während des Anbaus auftritt. Die Pflanzen stehen häufig zu nass oder zu trocken, die Temperatur ist zu niedrig oder zu hoch, die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch und/oder die Pflanze erhält falsche Nährstoffe. Hierdurch werden die Pflanzen wieder unter Stress gebracht.Es können aber noch mehr Probleme genannt werden, durch die ein einschränkender Faktor auftreten kann, doch sind diese Probleme meistens auf ein schlechtes Wachstum und Wurzelwerk zurückzuführen, da Sie den Pflanzen nicht genügend Zeit geben haben, um sich vollständig entwickeln zu können.

Hierdurch kann eine Pflanze keine gute Resistenz gegenüber pathogenen (krankmachenden) Bakterien und Schimmelpilzen entwickeln, wodurch diese krankmachenden Pathogene die Möglichkeit bieten, die Pflanzen mit verschiedenen Krankheiten und Schädlingen zu infizieren. Wenn man die Pflanze regelmäßig alle zehn Tage mit Fungus Free besprüht, um "hierdurch den natürlichen Widerstand der Pflanze zu wecken", kann bereits zu 80% vermieden werden, dass die Pflanze mit Schimmelpilzinfektionen wie Mehltau und Blattrost infiziert wird oder in Stress gerät.Ein weniger gut oder schlecht wachsendes Gewächs wird auch früher von Insekten heimgesucht, da die Insekten eigentlich die "Aufräumpolizei" der Natur sind.Die meisten Probleme treten daher auch bei den Züchtern auf, die auf sterilem oder totem Material züchten. Unter totem Material verstehe ich Glas oder Steinwolle, Perlit und/oder Kunststoffmatten.

Aus diesem Grund ist das biologische Gleichgewicht in der Rhizosphäre (dem Wurzelbereich) extrem wichtig.

Das Gleichgewicht im Wurzelwerk verhindert Wachstumsprobleme und macht die Pflanze widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlingsbefall.

Dies kann durch die regelmäßige Zuführung von festen und biologischen Flüssigpflanzenschutzmitteln mit pflanzeneigenen, schützenden und vertreibenden Eigenschaften erreicht werden. Diese Pflanzenschutzmittel erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen, wodurch diese besser gegen schädliche Einflüsse geschützt werden.

Nur durch den Einsatz von biologischen Pflanzenschutzmitteln kann vermieden werden, dass Krankheiten und Schädlinge Schaden anrichten. Dadurch sind das Eingreifen in einem möglichst frühen Stadium sowie eine regelmäßige Wiederholung der Behandlung erforderlich.

Wenn es trotz der gesamten guten Pflege dennoch zu Problemen kommt, können diese sehr gut mit den professionellen biologischen Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden, die ihre Werte und ihre Wirkung bereits seit Jahren im Feldgartenbau bewiesen haben. Diese Pflanzenschutzmittel wirken zwar etwas langsamer als chemische Mittel, dafür wirken sie aber auch weitaus gründlicher. Der große Vorteil von biologischen Pflanzenschutzmitteln besteht darin, dass sie nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern gleichzeitig auch die Ursache. Durch meine jahrelange Erfahrung und Untersuchungsarbeit im Erwerbsgartenbau möchte ich jedoch dringend an den gesunden Menschenverstand aller Cannabiszüchter appellieren und Sie bitten, biologische Pflanzenschutzmittel einzusetzen und die chemischen Mittel stehen zu lassen. Dies hat folgende Gründe:

* Biologische Pflanzenschutzmittel können von der Natur abgebaut werden.

* Biologische Pflanzenschutzmittel sind für Warmblüter wie Menschen und Tiere nicht giftig.

* Sie sind unschädlich für Lebewesen im Erdreich (Schimmelpilze und Bakterien), Insekten wie Bienen, Vögel und große Tiere.

* Sie sind für Pflanzen nicht schädlich, auch nicht bei kleinen Dosierungsfehlern.

* Biologische Pflanzenschutzmittel sind nicht chemisch/synthetisch bearbeitet worden.

Aus diesem Grund reden wir beim biologischen Anbau über integrierte Pflanzenschutzmittel und nicht mehr über Schädlingsbekämpfungsmittel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die biologische Herangehensweise besser und länger wirkt als die chemische Variante; wichtiger ist aber, dass diese Pflanzenschutzmittel während der Behandlung viel sicherer für den Cannabiszüchter und seine Familie sind und keine nicht abbaubaren Rückstände (Residuen) in der Pflanze zurückbleiben, die schädlich für den Verbraucher sind. Die Verbraucher wiederum sind unsere Endabnehmer, und diese möchten wir doch nicht verlieren??

Trotz aller guten Pflege, die wir den Pflanzen gegeben haben, können natürlich immer noch Krankheiten und Schädlingsbefall auftreten. Aus diesem Grund hat A.R.T.S. ein vollständig biologisches professionelles Programm für Sie entwickelt.

Zum Vermeiden und Bekämpfen von Pflanzenspitzenfäulnis, Mehltau und Blattrost - also alle Schimmelpilze - bieten wir das Pflanzenschutzmittel Fungus Free.

Für bakterielle Krankheiten wie Pythium und Phytophthora (Wurzelfäulnis) haben wir das Pflanzenschutzmittel WORTELROT.

Alle diese Pflanzenschutzmittel sind unschädlich für die Gesundheit und können sowohl präventiv (zur Vermeidung) als auch kurativ (zur Behandlung) vor oder während des Anbaus sicher eingesetzt werden.Da wir jetzt doch das Thema Gesundheit angesprochen haben, möchte ich auch noch die CHEMISCHISCHE Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen in der Pflanzenzucht behandeln. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich erschrocken darüber, was Ihnen vom Großhandel und von Spezialgeschäften so alles an chemische Pflanzenschutzmitteln empfohlen und geliefert worden ist, wie beispielsweise Vertimec, Tork, Dichlorfos usw., ohne dass die Händler und Hersteller auch nur die geringsten Fachkenntnisse über diese gefährlichen Pflanzenschutzmittel haben.

Sie bieten wirklich sehr schwere, gefährliche Pflanzenschutzmittel an, die - sogar auch von Ihnen - im Feldgartenbau nur für Zierpflanzen (Blumen und Pflanzen) eingesetzt werden dürfen. Alle diese Pflanzenschutzmittel werden Ihnen illegal angeboten und verkauft.

Eine chemische Bekämpfung ist nicht nur schlecht für Mensch und Tier, sondern gleichzeitig auch für die Pflanzen selbst. Nach jeder Behandlung stellen die Pflanzen auf alle Fälle für drei Tage das Wachstum ein.

Dadurch, dass diese chemischen Pflanzenschutzmittel so extrem giftig waren, waren sie jahrelang im Feldgartenbau verboten, und jetzt beginnen die Hobbyzüchter selbst, mit diesen Pflanzenschutzmitteln zu experimentieren.

Schauen Sie sich die Fotos genau an, die von der Medizinischen Fakultät der Erasmus-Universität zur Verfügung gestellt worden sind; und schauen Sie auch einmal, was diese giftigen Dämpfe alles verursachen. - Ist es das, was der Cannabiszüchter mit dem Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel erreichen möchte??

Gesunde Lunge

 Kranke Lunge

 

 

 

 







Bei unserer Cannabiszucht handelt es sich nicht um Zierpflanzen, auch wenn wir über Blütenknospen oder Blütenspitzen reden, sondern um einen Konsumartikel genauso wie Gemüse. Unser Endprodukt wird nämlich von sehr viel jungen und älteren Menschen geraucht.

In chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln sind viele gefährliche Stoffe enthalten, die von der Natur nicht abgebaut werden können und die ganz gewiss beim Verbraucher, aber auch beim Hersteller (dem Züchter) sehr ernste Krankheiten wie Haut- und Lungenkrebs verursachen können.

Wissen Sie genau, liebe Händler und Züchter, was für Schutzkleidung Sie eigentlich tragen müssen, um diese gefährlichen Stoffe nicht einzuatmen oder mit Ihrer Haut nicht in Kontakt kommen zu lassen? Diese gefährlichen Pflanzenschutzmittel gelangen sogar über die Haut in Ihre Blutbahn.

Die Dämpfe, die von diesen Pflanzenschutzmitteln freigesetzt werden, sind Tage später noch gefährlich, wenn sie eingeatmet werden. Wenn Sie dennoch finden, dass Sie chemische Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingsbefall einsetzen müssen, dann tun Sie dieses in einem leeren Anbauraum, in dem keine Pflanzen mehr vorhanden sind und auch nur, um den Raum steril zu machen. Achten Sie dabei unbedingt gut auf Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Familie. Tragen Sie eine von offizieller Stelle zugelassene Atemschutzmaske, einen Baumwolloverall, den Sie nach der Benutzung entsorgen müssen und ziehen Sie dicke Plastikhandschuhe und Gummistiefel an. Reinigen Sie diese gleich nach der Benutzung sehr gründlich mit reichlich Wasser und Seife; fassen Sie dabei auf keinen Fall Ihren Mund an und rauchen Sie nicht. Duschen Sie sich anschließend gründlich und ziehen Sie saubere Kleidung an.

Berücksichtigen Sie, dass Sie den Anbauraum und die nähere Umgebung anschließend für mindestens eine Woche nicht betreten dürfen. Erst nach guter Durchlüftung und/oder Luftfilterung können Sie den Anbauraum wieder betreten und neuen Pflanzen einsetzen.Wie Sie hier gelesen haben, bemerken Sie, dass diese Pflanzenschutzmittel sehr toxisch (giftig) sind und von der Natur nicht abgebaut werden können. Hierdurch bleiben immer Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmittel in der Pflanze zurück.

Diese giftigen Pflanzenteile (die Pflanzenspitzen) werden von Ihnen dem Handel angeboten, und so bekommt der Verbraucher diese chemischen Rückstände direkt in seine oder ihre Lungen, mit allen gesundheitsschädlichen Konsequenzen. In diesem Fall kann ich die Großhändler, die Ihnen diese Pflanzenschutzmittel verkaufen, vielleicht zwar böse anschauen, aber leider verfügen auch die Händler nicht über das entsprechende Fachwissen, um Sie gut zu informieren. Die größten Übeltäter sind daher die Gartenbau-Zulieferungsbetriebe und die chemische Welt, die diese gefährlichen Pflanzenschutzmittel unkundigen Personen anbieten, was ich persönlich einfach gewissenlos finde.

Aber zum Glück gibt es auch noch gute und verständige Züchter und Händler unter uns, die ihren gesunden Menschenverstand richtig einzusetzen wissen, um ihr Produkt auf die einzige und wirklich gesunde Weise anzubauen, nämlich die BIOLOGISCHE.


Back to top