Wachstumsfaktoren und Pflanzenwachstum

DAS WACHSTUM:

Was ist Wachstum?

Wachstum bedeutet, dass der Umfang einer Pflanze zunimmt. Wachstum erfolgt durch die Bildung neuer Zellen und durch das Größerwerden von bestehenden Zellen. Eine Pflanze wächst, wenn die Photosynthese größer als die Atmung ist. Die Photosynthese ist die Umsetzung von Lichtenergie in Zuckermoleküle. Für die Photosynthese ist Lichtenergie erforderlich. Der Prozess der Photosynthese findet im Blattgrün der Pflanze statt.

Atmung ist die Verbrennung von Zuckermolekülen, wobei Energie für das Wachstum und das Leben der Pflanze freigesetzt wird. Die Atmung erfolgt Tag und Nacht. Die Blätter stellen somit einfach die Lunge einer Pflanze dar.

Wenn man jedoch die untersten Blätter entfernt, kann die Blüte mehr Nährstoffe aufnehmen und dadurch schwerer und größer werden, aber beachten Sie gleichzeitig auch, dass das, was Sie von oben herunter nehmen, dem Anteil der absterbenden Wurzel entspricht.

Die Wachstumsgeschwindigkeit wird von sechs Faktoren beeinflusst:

* Nährstoffe

* Wasserversorgung

* Sauerstoff + CO2

* Temperatur

* Lichtintensität

* Luftfeuchtigkeit

 

 Alle diese Wachstumsfaktoren sind eng miteinander verbunden. Für ein optimales Wachstum müssen sich diese Faktoren im richtigen Verhältnis zueinander befinden.

Der einschränkende Faktor legt dann die Möglichkeiten für das maximale Wachstum fest. Durch eine Verbesserung dieser einschränkenden Faktoren wird solange ein besseres Wachstum erzielt, bis dieses wiederum durch einen anderen Faktor eingeschränkt wird.

* Nährstoffe oder Düngung können somit einer der einschränkenden Faktoren sein.

Eine Pflanze besteht zu ungefähr 90% aus Wasser. Der Rest ist Trockenmasse. Die meisten Trockenmasse-Bauelemente sind in ausreichendem Maß in der Atmosphäre vorhanden, so dass diese der Pflanze nicht über die Düngung zugeführt werden müssen.

Durch Düngung können wir das Wachstum lediglich zu ungefähr 6% beeinflussen.

* Wasser: Eine Pflanze nimmt Nährstoffe nur in Form von Wasser über ihre Wurzeln auf. Die Wasseraufnahme erfolgt hauptsächlich über die so genannten Haarwurzeln. Die Haarwurzeln vergrößern die Aufnahmefähigkeit der Hauptwurzeln und sorgen gleichzeitig für die erforderliche Aufnahme der Spurenelemente. Achten Sie daher darauf, dass der PH-Wert der Nährstoffe nicht zu sauer ist, da die Säure die Haarwurzeln verbrennen kann.

Bei der Nährstoffaufnahme sind zwei Hauptströme zu unterscheiden:

  1. Die Wurzeln nehmen Wasser und Nährstoffe auf und transportieren diese in die Spitze der Pflanze. Erst von hier aus verteilen sich das Wasser und die Nährstoffe über die anderen Pflanzenteile (die Pflanze lässt daher bei Wassermangel zuerst den Kopf hängen). Aus diesem Grund ist Verdunstung für die Pflanze unbedingt erforderlich, denn somit werden die Nährstoffe nicht nur dem Pflanzenkopf zugeführt, sondern auch den obersten Spitzen, was zu einem höheren Ertrag führt. Verdunstung erhält man durch kalte oder warme trockene Luft.
  2. Ein maximales Wachstum ist nur bei einer ungestörten Wasseraufnahme möglich (es ist somit zwar möglich, für eine schnellere Blüte mit einem Messer den Pflanzenstamm zu beschädigen, doch die Pflanzenspitze bekommt dann weniger Wasser und Nährstoffe und somit auch leichtere Pflanzenspitzen und liefert hierdurch einen geringeren Ertrag).

* Sauerstoff: Wurzeln verbrauchen Energie für die verschiedensten Aktivitäten.

Sauerstoff ist für die Atmung erforderlich, wobei Energie aus Zuckermolekülen freigesetzt wird. Bei einer zu großen Plant 2Wasserzufuhr wird der Sauerstoff im Boden aufgelöst, wodurch wiederum die Wurzeln faulen und die Pflanze nach einigen Tagen abknickt und abstirbt.

CO2 brauchen wir der Pflanze nicht extra zuzuführen, da dieses in unserer Luft vollkommen ausreichend vorhanden ist, und zwar sogar so viel, dass Gelehrte über den so genannten Treibhauseffekt klagen, der durch CO2 verursacht wird.

* Die Bodentemperatur ist wegen der Atmung und der Wurzelaktivität sehr wichtig; eine Bodentemperatur von ungefähr 20 °C ist optimal.

* Licht ist wichtig, da die Wurzeln von den Zuckermolekülen aus dem Blatt abhängig sind. Bei Lichtmangel nimmt das Wurzelwachstum relativ gesehen mehr ab als die Pflanzenteile im Boden.

* Luftfeuchtigkeit: Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, kann die Pflanze nicht ausreichend Verdunstung erzeugen, um die Nährstoffe zu der Pflanzenspitze zu transportieren (dies führt zu Wachstumsstillstand). Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, zeigt das Blatt Verbrennungserscheinungen; dies führt wiederum zu Verlust des Blattgrüns und damit zu einem niedrigeren Ertrag. Aus diesem Grund vertragen junge Pflanzen in der Wachstumsphase eine höhere Luftfeuchtigkeit (70-80%); Pflanzen in der Blüte hingegen benötigen eine niedrigere Luftfeuchtigkeit (40-60%).

Wie sich jetzt aus allen diesen Angaben zeigt, bilden die Wurzeln den wichtigsten Pflanzenteil. Je mehr Wurzeln eine Pflanze hat, umso besser wächst sie und umso höher wird der Ertrag sein. A.R.T.S. hat zur Zeit verschiedene biologische Pflanzenschutzmittel entwickelt, "die sich bereits im Feldgartenbau erwiesen haben" und die die Wurzeln auf natürliche, verantwortungsvolle und schnelle Weise zu ihrer Funktion anregen können; es wurde dabei nachgewiesen, dass biologische Pflanzenschutzprodukte eine bessere Funktion zeigen als die chemischen Pflanzenschutzmittel.


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