Schimmelpilze wie:

Pflanzenspitzenfäulnis, knospenfäulnis, (botrytis), mehltau und blattrost

PFLANZENSPITZENFÄULNIS kann auf zwei verschiedene Weisen entstehen, nämlich von innen nach außen und von außen nach innen.


Von innen nach außen: Dies ist die häufigste Art der Pflanzenspitzenfäulnis; es handelt sich um ein Feuchtigkeitsproblem, das durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit während der Blüte entsteht. Die Pflanze nimmt Wasser und Nährstoffe über die Hauptwurzel und die Haarwurzeln auf. Das Wasser wird von der Pflanze über den Stamm zur Pflanzenspitze transportiert. Von hier aus wird die Feuchtigkeit in alle anderen Teile der Pflanze verteilt. Die Verteilung erfolgt jedoch nur, wenn es genügend Verdunstung in der Pflanze gibt, beispielsweise bei niedriger Luftfeuchtigkeit. Hierdurch bekommen nicht nur die obersten, sondern auch die untersten Blütenspitzen die erforderlichen Nährstoffe und können dadurch auch geerntet werden.

Wenn es keine Verdunstung gibt, bleibt die Feuchtigkeit in der obersten Pflanzenspitze. Wird diese Feuchtigkeitseinlagerung in der obersten Pflanzenspitze zu groß, platzen die Pflanzenzellen, das faule Wasser wird freigesetzt und verursacht so den Schimmelpilz Botrytis. Erst nach einigen Tagen werden die Symptome langsam sichtbar; der gesamte Fäulnisvorgang läuft in der Pflanze jedoch immer weiter.

ACHTEN SIE AUF EINE MÖGLICHST NIEDRIGE LUFTFEUCHTIGKEIT VON UNGEFÄHR 40-50% WÄHREND DER BLÜTEPERIODE

Von außen nach innen: Wenn eine Spore (Samen) des Schimmelpilzes Botrytis auf das Blatt gelangt, versucht diese, sich auf dem alten verdorrten Blatt einzunisten. Hieraus wächst dann innerhalb von sechs Stunden der Schimmelpilz.
Durch die große und heftige Luftzirkulation kann sich dieser Schimmelpilz im Handumdrehen durch die gesamte Zucht verbreiten. Da der Schimmelpilz von außen kommt, lässt er sich jedoch leichter bekämpfen.

MEHLTAU UND BLATTROST

Diese Krankheiten können entstehen, wenn die Blätter zu weich sind. Die Blätter werden zu weich, wenn die Pflanze im Verhältnis zu den anderen Nährstoffelementen zu viel N (Stickstoff) aufgenommen hat. Die ersten Symptome zeigen sich zuerst bei der Tür oder beim Lufteinlass. Da sich diese Schimmelpilze schnell über die ganze Pflanze ausbreiten, ist es wichtig, schnell einzugreifen, vor allem da diese Schimmelpilze versuchen, die Pflanzen zu ersticken.

ALLE DIESE KRANKHEITEN KÖNNEN DURCH RECHTZEITIGES UND PRÄVENTIVES EINGREIFEN ZU 95% VERMIEDEN WERDEN.VERMEIDEN IST IMMER NOCH BESSER ALS BEHANDELN.

A.R.T.S. hat hierfür das Pflanzenschutzmittel Fungus Free entwickelt, das Sie daher präventiv von Anfang an einsetzen müssen. Zunächst pflanzen Sie die jungen zarten Pflanzen in feuchter Erde oder Kokosfasern ein.

Anschließend mischen Sie eine 25 ml-Fungus Free -Lösung und sprühen diese über die Pflanzen. Diese Behandlung wiederholen Sie alle zehn Tage bis ungefähr zwei Wochen vor der Ernte.

Um die Bakterienkrankheit Wurzelfäulnis zu vermeiden, die vor allem dann entsteht, wenn die Pflanzen in Stress geraten wie beim Einpflanzen oder zu Beginn der Blüteperiode, müssen die jungen Pflanzen mit den Wurzeln vor dem Einpflanzen in die WORTELROT-Lösung eingetaucht werden.

Hierdurch werden die Pflanzen die ersten sechs Wochen lang gegen diese Bakterienkrankheit geschützt.

 


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